„Was raschelt da im Wald"

ein neues Projekt in der Ev. Kindertagesstätte Kleingemünd

Was bietet uns der Wald an, der hier in Kleingemünd fast direkt neben unserer Haustür beginnt:

  • Ein Bereich ohne Türen und Wände, der uns die Möglichkeit für viel Bewegung gibt und unsere konditionellen und koordinativen Fähigkeiten fördert
  • Unser Körper kann mit seinen fünf Sinnen den Wald eigenständig erleben und lebenslange Erfahrungen speichern
  • Die vier Jahreszeiten werden gerade im Wald wunderbar erfahren
  • Die Stille im Wald gibt Raum für die Geräusche der Natur wie Vogelstimmen, Blätter im Wind, das Plätschern der Quelle
  • Die frische Luft stärkt unser Immunsystem – die Kinder entwickeln ein erstes Verständnis für die Gesunderhaltung ihres Körpers
  • Die Umgebung regt zu kreativen Spielen an, war nicht dort unter der Wurzel ein Zwerg? Die gemeinsam erlebten Abenteuer bereichern das soziale Miteinander und stärken die emotionale Entwicklung.

Unsere Waldgruppen haben dieses Jahr neue Namen bekommen: es gibt jetzt eine Dachs und eine Fuchsgruppe. Die beiden Tiere werden uns auch in unserem Projekt in den Herbst und Winter begleiten. Im November werden zum Laternenfest viele Dachse,  Füchse, Eichhörnchen und Eulen entstehen und durch die Straßen leuchten. Natürlich werden uns auch die beiden Waldtiere durch die Advents- und Weihnachtszeit begleiten.Wir sind schon alle gespannt!

Oktober 2018, Petra Liedvogel   
                                         

 „Musik ist überall“

Ding, dang, dong,
die Glocke hat geschlagen.
Ding, dang, dong,
das große Fest beginnt!
Und die lieben Gäste klatschen mit, klatschen mit.
Und die lieben Gäste klatschen alle mit im Takt.

Am 5. Mai haben wir bei herrlichstem Frühlingswetter unser großes Musikfest an der Hollmuthhütte gefeiert. Es war für alle ein aufregender Nachmittag. Zunächst gab es aus dem laufenden Musikprojekt einen musikalischen Anfang mit allen sechs Gruppen, bei dem jede Gruppe ein anderes Instrument präsentierte: Glocke, Trommel, Hölzchen, Rasselei und Triangel. Trommeln und Rasseleier hatten zu diesem Zeitpunkt alle Kinder der Einrichtung bereits selbsthergestellt. Diese Instrumente werden die Kinder nach dem Ende des Musikprojekts mit nach Hause nehmen, damit sich auch dort die Musik weiterentwickeln kann. Zurück zu unserem Fest! Die Eltern und Geschwister durften uns bei dem Lied musikalisch mit körpereigenen Instrumenten begleiten. Anschließend zeigten die Vorschulkinder einen Tanz mit rhythmischen Klatsch- und Patschfolgen.

Für die Kinder gab es danach musikalische Spielstationen, bei denen Musik in unterschiedlichster Weise erlebbar wurde. Natürlich war auch der Wald mit seinen vielen Spielmöglichkeiten sehr begehrt, auf dem Grill brutzelte das leckere Essen und Bänke und Picknickdecken luden zu Gesprächen und geselligem Miteinander ein. Es war für die Kleinen und Großen ein gelungenes Fest! 

In den letzten Wochen haben sich unsere Expertenkinder (Kinder im  letzten Kindergartenjahr) mit dem Ohr und seinen Fähigkeiten beschäftigt. Jedes Kind hat sein eigenes Ohrmodell gebaut, innen liegen Amboss, Hammer und Steigbügel, außen kann man die Ohrmuschel betrachten. Als nächstes geht es nun noch in die St. Ulrichskirche. Dort wollen wir uns die Orgel und vor allem die Orgelpfeifen anschauen, um zu sehen, wo und wie die Musik in der Kirche erzeugt wird.

Jetzt lauschen wir auch noch auf die Musik in der Natur. Der Buntspecht und sein rhythmisches Klopfen, welches wir an unseren Waldtagen schon wahrgenommen haben, begleitet uns in die letzten Wochen diese Kitajahres. Wir sind gespannt, ob wir genauso gut wie er klopfen können.
Auch Eltern mit ihren Musikinstrumenten sind nun bei uns zu Besuch und stellen den Kindern unterschiedlichste Instrumente vor. So rundet sich unser Musikprojekt ab.

Ihnen allen wünsche ich wunderbare Hörerlebnisse in den anstehenden Sommermonaten vielleicht am Meer oder im Gebirge oder auch hier in Neckargemünd,

Juli 2018, Petra Liedvogel                                                            


„Musik ist überall“

Inzwischen sind wir im Musikland angekommen. Dort wohnt der Musikus in einem Land voller Töne, Klänge, Lieder und Geschichten. Auch ein großes Schloss finden wir in diesem Land. Hier ist der Trommelkönig zuhause mit seinem Schatz: dem goldenen Violinschlüssel. Auch kleine Häuser gibt es im Musikland, dort wohnen die Noten. Jede besitzt einen kleinen Notenschlüssel, um ihr Haus aufzuschließen.


Diese Geschichte hat uns und wird uns noch viele Wochen begleiten. Sie gibt uns die Möglichkeit in vielfältigster Form Musik kreativ zu erleben. Den Musikus gibt es inzwischen als Handpuppe und die ganze Geschichte ist als Tischtheater oder als Schattentheater aufgebaut. Der Musikus hat uns an Fasching sogar in sein Musikland eingeladen. Es gab viele Spiele, Hörerlebnisse und musikalische Aufgaben zu bewältigen. In der Kita hängen nun auch viele,  unterschiedliche Noten. Aus den Notenbäuchen schauen uns die Kinder und Erzieherinnen an. Auf dem Boden kann man den Notenschlüssel ablaufen oder von Note zu Note hüpfen.


Mit Freude und Begeisterung haben wir auch unsere eigenen elementaren Instrumente gebaut: es gibt Trommeln aus Blumentöpfen oder eigene Rasseln und viele Instrumente mehr. Sie sind leicht für die Kinder zu spielen und fordern täglich zu musikalischen Entdeckungsreisen auf. Bevor die Musik kommt, dürfen die Kinder handwerklich ihr Instrument gestalten. Voller Stolz werden dann die geschaffenen Instrumente ausprobiert. Durch eingesetzte Lieder, Reime oder auch Klanggeschichten verbinden die Kinder mühelos Sprache mit musikalischen Elementen und der Bewegung. 

Im Mai werden bei unserem musikalischen Frühlingsfest bestimmt viele dieser Instrumente zum Einsatz kommen. Wir sind schon sehr gespannt.

Bis dahin werden wir mit dem beginnenden Frühling viele Musik- und Klangerlebnisse in der Natur hören und nachspielen: die singenden Vögel, den tröpfelnden Regen, das Wachsen der Blumen und vieles mehr. Vielleicht hören Sie uns ja, wenn Sie an der Kindertagesstätte vorbeikommen.

März 2018, Petra Liedvogel

„Musik ist überall“


Das Hören wird bereits sehr früh im Mutterleib beim Embryo ausgebildet und ermöglicht dem heranwachsenden Kind das Rauschen des Blutes oder den Herzschlag der Mutter wahrzunehmen. Es ist erwiesen, dass Babys bei der Geburt bereits die Stimme der Eltern und anderer vertrauter Personen erkennen, ebenso werden sie ruhig, wenn Musik erklingt, die sie im Mutterleib wiederholt gehört haben.

Musik begleitet jeden von uns durch sein Leben. Viele besondere Ereignisse sind mit Musik oder einem Lieblingslied verbunden. Musizieren oder gemeinsam singen lösen in jedem von uns besondere Gefühle aus. Auch das Kirchenjahr ist musikalisch mit Liedern eingeteilt, die Liturgie hat wiederkehrende musikalische Inhalte. Musik bringt so auch Rituale in unseren Alltag und in den Jahreskreis.

Kleine Kinder lieben Musik und Geräusche, die sie gerne selbst erzeugen. Wer kann sich nicht an die Küchenmusik der eigenen Kinder erinnern, die aus Töpfen, Pfannen, Deckeln und Kochlöffeln entstand. Kinder versuchen mit den unterschiedlichsten Materialien Musik zu machen: im Wald werden z. B. Äste oder Steine ausprobiert. Das Kind ist ein „geborener Klangforscher“. Die Aufgabe der Erwachsenen ist, musikalische Aktivitäten des Kindes zu erkennen und wertzuschätzen, sie zu unterstützen und für weitere musikalische Anregung zu sorgen.


Musik und Bewegung gehen Hand in Hand. Wo Musik schwingt, ist Bewegung nicht weit. Denn nur Bewegung kann Geräusche, Klänge, Töne und Rhythmen erzeugen. Kinder sind oft von Kopf bis Fuß in Bewegung. Wir müssen nur ihren Klangspuren lauschen: das Stampfen der Füße auf unterschiedlichen Bodenbelägen, das Geräusch der Gummistiefel beim Pfützen springen, die Kinderhände, die über die Blätterhecke streifen. In der Kita spielen wir mit Musik: mit Kreisspielen und Liedern werden bereits unbewusst Rhythmus und Metrik angelegt und weiterentwickelt. Durch die Begleitung von Geschichten und Gesang mit Handtrommel, Triangel, Klanghölzern entsteht ein rhythmisches, musikalisches Orchester.

Gemeinsam mit den Kindern wollen wir in den nächsten Monaten Musik entdecken und erforschen, auch in Bezug auf die Jahreszeiten oder Feste, die uns erwarten. Auch Ihnen wünsche ich für die bevorstehenden Wochen entspannende musikalische Erlebnisse. 

November 2017, Petra Liedvogel   
 

„Es tönen die Lieder der Frühling kehrt wieder“

Nachdem wir uns in diesem Kitajahr bereits durch den Herbst und den Winter gespielt, gesungen, bewegt und kreativ gewerkelt hatten, stand nun in den letzten Monaten der Frühling in Krippe und Kindergarten im Vordergrund.

Jeder von uns hat nach dem Winter die Sehnsucht nach Sonne und Wärme in sich. Der Drang aus den Winterkleidern zukommen und draußen zu sein – ohne Matschhosen, Handschuhe, Mütze und Schal – ist Groß und Klein inne. Und dann mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kommt eine Veränderung in Gange, die die Kinder jedes Jahr von neuem staunen lässt. Plötzlich ist alles auf einmal da: es grünt in allen Schattierungen, es blüht um uns, die Tierwelt summt und brummt, es quakt und pfeift. Viele Lieder und Gedichte beschreiben in wunderbaren Worten, was um uns passiert und nehmen unsere „Frühlingsgefühle“ auf. Der Frühling motiviert uns.

Er ist eine hoffnungsvolle Zeit. Mit der Passionsgeschichte von Jesus erleben wir diese Hoffnung ein zweites Mal. Sie macht uns Mut, dass obwohl altes vergeht, neues entstehen kann. Wir müssen uns nur darauf einlassen. In der Kirche leuchtet jetzt an jedem Gottesdienst die Osterkerze, die dieses Jahr vom Kindergarten gestaltet wurde.

Die Kinder haben sich in dieser Zeit mit vielen Dingen beschäftigt: auf Spaziergängen haben wir den Frühling gesucht, zunächst hat er sich mit Winterlingen, Schneeglöckchen und Krokussen verraten. Wir hören und unterscheiden Vogelstimmen in unserem Garten, wir beobachten die Vögel beim Nestbau, wir beschäftigen uns mit Blumenzwiebeln und was aus ihnen entstehen kann, unsere Experten beschäftigen sich mit den Bedingungen, unter denen Pflanzen wachsen oder auch nicht. Die Löwenzahnblüten geben leckeren Löwenzahnhonig. Die wahrgenommen Veränderungen draußen setzen wir dann in der Kita gestalterisch mit Liedern, Spielen, Büchern wieder um. Da wird der Stuhl zum Baum und alle Kinder fliegen zum Singen als Vogel auf den Baum.

Das Projekt findet seinen Höhepunkt mit unserem Frühlingsfest. Danach werden wir uns - wie schon von allen erwartet - der letzten Jahreszeit „dem Sommer“ zu wenden. Dieser wird uns mit Obst und Gemüse verwöhnen, aber auch mit Urlaub, Sonne, Meer, und Entspannung.


Ich wünsche Ihnen erholsame Ferientage mit Stunden für Ihre persönliche Muse.

Juni 2017, Petra Liedvogel                                    


"Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?"

Voller Sehnsucht warten die Kinder spätestens ab Dezember auf den Winter. Mit diesem alten Kinderlied versuchen die älteren Kinder den Winter zu locken, uns doch wenigstens ein paar Schneeflocken zu schicken. Dieses Jahr hat es geklappt und es gab im Januar so viel Schnee, dass unser Garten zu einem weißen Winterwunderland wurde. Große und kleine Schneemänner wurden gebaut. Schnee wurde fleißig geschippt. Für die Kinder in unseren Krippengruppen war es meistens das erste Mal bewusstes Erleben von Schnee. Am Waldtag konnten wir Schlittenfahren und das Knirschen des Schnees unter unseren Sohlen hören, denn der Schnee macht die Welt leise. Schneeflocken wurden mit der Zunge eingefangen und natürlich gehört eine ordentliche Schneeballschlacht auch dazu. Wie gut, dass es warme Handschuhe, Mützen und gute Skiwäsche gibt, die uns warm halten.

Wir haben auch viele Tierspuren im Schnee gefunden. Einige Tiere halten jetzt aber auch ihren Winterschlaf oder überwintern in wärmeren Gegenden. Am Neckar konnten wir wachsende Eisplatten anschauen und das typische Klirren hören, wenn Eisplatten aneinanderstoßen. In der warmen Kita haben wir viel mit Eis und Schnee experimentiert: was passiert mit den Schneeflocken im Zimmer? Glitzernde Eiskugeln oder Eisbilder sind entstanden und haben unsere Gartenzäune geschmückt. 

Ende Februar hat uns der Winterkönig in sein Kaltes Reich zum Faschingsfest eingeladen. Wir haben uns gefreut, dass auch ein Sonnenstrahlenkind zu Besuch kam. So entstand fließend der Übergang zur nächsten Jahreszeit dem Frühling. Mit den Sommertagsumzügen und der Winterverbrennung begegnen uns beide Jahreszeiten nochmals sinnbildlich.

Parallel zum ganzheitlichen Wahrnehmen der Natur sind diese Wochen auch die Zeit, in dem aus dem Baby Jesus in der Krippe über die Geschichten wie z.B. der zwölfjährige Jesus im Tempel, Jesus sucht seine Jünger oder die Sturmstillung für die Kinder aus dem Kleinkind ein erwachsener Mann wird, der an Karfreitag bereits wieder stirbt und am Ostersonntag aufersteht. Für die Kinder eine enorm rasante Entwicklung, da in Echtzeit ja ein ganzes Leben dazwischen liegt.

Jetzt freuen wir uns aber auf die Sonne, die ersten Blumen und viel Spielzeit im Garten, vielleicht an manchen Tagen schon wieder ohne Jacken....

März 2017, Petra Liedvogel
 

"Herbst"

Nach den Sommerferien beginnt für viele Kinder und deren Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Die einen besuchen zum ersten Mal die Krippe, die größeren Kinder wechseln bereits in den Kindergartenbereich und die ganz Großen kommen in die Schule. Diese Phase der Übergänge erfordert viel Einfühlungsvermögen von allen beteiligten pädagogischen Fachkräften. Abschied und Neuformierung der Gruppe stehen in unmittelbarem Zusammenhang. Dabei steht das einzelne Kind mit seiner eigenen Biographie und seiner individuellen Entwicklung im Vordergrund. Mit unseren neuen Familien wird über eine aktive Elternarbeit eine gute Erziehungspartnerschaft aufgebaut. Die Kinder wachsen über spielerische Möglichkeiten mit ihren eigenen Geschwindigkeiten in die Gruppe hinein. Dabei wird Vertrauen und Zutrauen in uns Erzieherinnen, die Gruppe und in die Kita entwickelt. Dieser Prozess braucht viel Zeit, Ruhe und Geduld.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wichtig in allen Entwicklungsphasen eines Kindes ist, sich seiner Einmaligkeit und Kostbarkeit bewusst zu sein. In den Psalmen spricht Gott uns dies mit der Aussage zu: "In meinen Augen bis du kostbar und wertvoll". Dieser Gedanke ist Grundlage jeder Pädagogik. Jedes Kind ist etwas Besonderes, etwas, was es so nicht noch einmal gibt. Diese Kostbarkeit gilt es in der Kita weiter zu begleiten und zum Wachsen zu bringen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Während wir in unseren Gruppen in dieser Übergangsphase sind, genießen wir gleichzeitig vor unserer Kita in Wiese und Flur die Kostbarkeiten der Natur. Die Kinder begegnen der herbstlichen Fülle mit unbeschwerter Sammelleidenschaft und heben Kastanien, bunte Blätter, Äpfel, Nüsse, Bucheckern und Eicheln auf und bringen sie mit, zeigen sie uns und den anderen Kindern. Sie sind stolz auf ihre vollen Taschen und freuen sich an der Farbenvielfalt und den vielen Spielmöglichkeiten. Ein Kastanienbad in lauter Rosskastanien ist etwas spielerisch sehr erholsames.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gleichzeitig können wir den Herbst schmecken, was für jeden von uns zu seinen Urerfahrungen gehört. Zu diesen sinnlichen Begegnungen mit dem Herbst gehört auch für uns das Danken für diese reichliche Vielfalt, die wir nicht nur in Feld und Wiese, sondern auch täglich im Supermarkt vorfinden. Am 9. Oktober feierten wir einen Erntedankgottesdienst in der St. Ulrichskirche und haben in der folgenden Woche gemeinsam eine Gemüsesuppe aus unseren Gaben zubereitet. Der Herbst hat dieses Jahr auch seine Spuren auf unseren Laternen hinterlassen. Dort leuchten nämlich am Martinsfest viele bunte Blätter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ich wünsche Ihnen eine ruhige und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und hoffe, dass es Ihnen gelingt, die eine oder andere Kostbarkeit am Wegesrand oder in einem anderen Menschen zu entdecken.

November 2016, Petra Liedvogel


"Klicker, klacker rollt der Stein"

- und schon sind wir mitten im nächsten Projekt angekommen.

Steine umgeben uns überall. Sie sind so alt wie unsere Erde. Und wer hat noch nicht nach dem Waschen der Kindersachen einen Kieselstein aus der Waschmaschine geholt? Kinder lieben Steine und entdecken sie beim Spielen. Sie haben unterschiedliche Farben, Formen, manche sind sehr wertvoll. Nehme ich einen Stein in die Hand ist er erst einmal kalt, aber ich kann ihn erwärmen. Unsere Hände können Steine in ihrer Vielfalt ertasten: sie sind lang,rund, flach, eckig, rau , eiförmig, leicht, schwer. Steine erscheinen in der Sonne und im Wasser anders. Sie verändern ihre Farbe. Wir können mit ihnen Bilder legen, zählen, Türme bauen, malen, Musik machen und vieles mehr und vor allem kann man sie wunderbar in Hosen und Jackentaschen verstecken. Steine regen auch zu Fragen an: wie alt ist mein Stein? Woher kommt mein Stein? Was hat mein Stein schon erlebt?

Zahlreiche Worte und Redewendungen drehen sich um das Wort "Stein": steinreich, steinalt, ein Herz aus Stein oder der Tropfen auf den heißen Stein.

Auch in der Kirche finden wir besondere Steine wie zum Beispiel den Taufstein. Viele Häuser hatten früher einen besonderen Abschlussstein über der Haustüre. Er war oft bearbeitet und zeigte das Familienwappen. Auch auf dem Friedhof begegnen wir Steinen, den Grabsteinen. Bei großen Gebäuden wird eine Grundstein zu Beginn der Bauphase gelegt.

Viele Menschen sammeln Steine oder verbinden mit einem Stein ein besonderes Erlebnis. Manch einer von uns hat einen Glücksstein, der ihn bei bestimmten Lebensabschnitten begleitet oder begleitet hat.

Wir fiebern zurzeit unserem "Fest der Steine" entgegen, welches wir Ende Juni feiern werden. Dort wird sich auch alles um Steine drehen, viele Steinspiele und Steinschätze werden uns erwarten.

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Sommerzeit und vielleicht begegnet Ihnen ja im Urlaub ihr besonderer Stein.


Juni 2016, Petra 
Liedvogel

 

"Das Pferd"

Zu Beginn des neuen Kitajahres haben wir in allen Gruppen nach den Kinderwünschen für unser neues Projekt gefragt.Überraschenderweise gab es eine große Übereinstimmung von den Krippen- bis zu den Kindergartengruppen: Pferd wurde vielfach von den Kindern genannt. Und so beschäftigten wir uns seit einigen Wochen ganz intensiv mit Pferden.

Wenn man sich selbst fragt, was einem zum Thema Pferd einfällt, wachen in einem unterschiedliche Erinnerungen auf: eine Kutschfahrt durch eine blühende Landschaft, das Urpferdchen im Biologieunterricht, die Pferdekoppel im Urlaub, eine Ausstellung zum Thema "Blauer Reiter", das trojanische Pferd in der lateinischen Übersetzung, der Geruch eines Pferdestalls. Jeder von uns wird dazu ganz verschiedene Sinneseindrücke und Bilder haben.

Kinder besitzen eine hohe Affinität zu Tieren. Pferde üben dabei aus verschiedenen Gründen eine hohe Faszination aus. Ritter und Prinzessinnen sind auf Pferden geritten, auch St. Martin hält hoch zu Ross beim Bettler, Kinder reiten gerne auf Pferden. Pferde müssen gebürstet, ausgemistet und gefüttert werden und essen manches, was wir auch gerne essen. Pferde haben verschiedene Schrittarten. Pferde werden bei der Polizei eingesetzt oder dienen als Arbeitstier. Auch bei Therapien sind sie ideale Partner, um Patienten zu unterstützen. Pferde bewerten uns nicht, kennen keine Krankheiten oder Behinderungen, sie begegnen jedem Menschen vorurteilslos, sie erfüllen das Bedürfnis nach Zuwendung und Angenommensein.

Jedes Kind bastelte für das Laternenfest ein leuchtendes Pferd, welches ihm den Weg zeigt. 

  

Nachdem wir ein wunderschönes Laternenfest mit über hundert leuchtenden Pferdchen gefeiert haben, begleitete uns das Projekt auch durch die Adventszeit mit leckeren Pferdeplätzchen. In unseren Kalendern befanden sich dieses Jahr viele, viele Pferde, die in den Krippenstall einziehen durften. Jedes bekam später seinen Platz bei uns zuhause. Danach zogen Maria und Josef in den Krippenstall ein. Und die hübsch verzierten Hufeisen bringen hoffentlich viel Glück für das neue Jahr!


 

Dezember 2015, Petra Liedvogel

 


 

"Farben in Bewegung"

Klicker, klecker, Farbenkleistertopf,
Farbenkleisterhände, Farbenkleisterkopf.
Klicker, klecker, Farbenkleister,
ich bin hier der Farbenmeister.
Der Malermeister Farbenfroh
ist heute ganz besonders froh.
Er malt die Menschen ganz gelb an
und heute da bist du mal dran.
Die Zauberfarbe rührt er an,
damit er schon bald loslegen kann.
Den einen Arm malt er so dann mit gelber Farbe an.
Den anderen Arm malt er dann an,
da kommt die gelbe Farbe dran.
Die Finger werden auch ganz schön,
du kannst sie in gelber Farbe sehn.
Die Schulter und der Rücken
können auch in Gelb entzücken.
Die Beine sind nun an der Reih,
er bemalt sie gelb, die zwei.
Der Zauberer bald fertig ist,
wenn er die Zehen nicht vergisst.
Tropf, tropf, tropf,
kommt etwas Farbe auf den Kopf.
Nun bist du gelb, ach schau nur her,
wenn das nur echte Farbe wär.

Dieses Gedicht hat uns in den letzten Wochen fast täglich durch das Projekt "Farben in Bewegung" begleitet. Jede Farbe wurde mit diesem Spruch in den Kindergruppen eingeführt und so kamen wir über Gelb zu Rot und Orange und von Blau zu Grün und Lila. Die Kinder lieben es, sich mit richtigen Malerpinseln gegenseitig mit imaginärer Farbe einzustreichen. Es findet eine richtige Pinselmassage statt.

In den einzelnen Farben haben wir vieles entdeckt: von manchen Farben gibt es ganz viel verschiedenes Essen (z.B. gelb), andere Farben, wie die Farbe blau, kommen selten in den Mahlzeiten vor.

Auf unseren Farbspaziergängen haben wir viele Fotos in den verschiedenen Farbtönen geschossen. 

Und sonst haben wir mit unseren farbigen Fußsohlen ein Bild getanzt, mit Farben unzählige Bewegungsspiele gespielt, unsere Spielsachen nach Farben sortiert oder am Maltisch nur in einem Farbton gemalt und gebastelt und dabei festgestellt, wie viele unterschiedliche Farbnuancen sich in einer Farbe verstecken.

In der Kita gibt es jetzt sogenannte Farbmemories, d.h. es gibt Fotos in einer Farbe mit Gegenständen aus der Kita, und jeder kann damit das passende reale Gegenstück suchen gehen. Es ist sehr überraschend, wie genau Kinder Details abgespeichert haben, bei denen die Erwachsenen zum Teil lange überlegen müssen, wo das echte Memorieteil steckt.

Mit Frau Hasenkamp haben wir festgestellt, dass auch in der Kirche verschiedene Farben zu finden sind. So gibt es passend zum Kirchenjahr liturgische Farben.

Wir freuen uns zum Abschluss dieses Kitajahres auf ein farbiges Sommerfest mit vielen bewegten Farben.

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Sommerzeit mit vielen schönen und farbigen Erlebnissen.

Juni 2015, Petra Liedvogel


 

"Schafe"

Immer wieder kommen wir an unseren Waldtagen bei Schafen vorbei. Kinder sind von Schafen fasziniert. Sie scheinen sehr gemütliche Tiere zu sein. Sie schauen, fressen, ruhen sich aus. Sie haben ein wuscheliges Fell und leben in einer Herde. Jedes Tier gehört dazu. Sie haben einen Pferch oder einen Hirten mit Hund, der auf sie aufpasst. Schafe flüchten, wenn ihnen Unvertrautes begegnet oder wenn ihnen etwas zu viel wird. Vielleicht ist das Schaf ein Ur- oder Abbild der Empfindungen eines Kindes?

Nach einer Befragung der Kinder beschäftigen wir uns seit ein paar Wochen mit Schafen. Wie leben diese Tiere? Was essen sie? Haben sie ein Bett? Kann man Schafsmilch trinken? Muss ein Schaf zum Frisör? Viele Fragen, auf die wir Antworten suchen.

Denken wir Erwachsenen an Schafe, fallen uns viele vertraute Lieder und Geschichten aus unserer Kindheit ein, wie z.B.: "Wer hat die schönsten Schäfchen" oder "Weil ich Jesu Schäflein bin". Gleichzeitig ist in uns das Bild vom Schaf und dem Hirten ein fest verankertes religiöses Bild von Jesus/Gott und seiner Schafherde - den Menschen mit dem dazugehörigen Gleichnis vom verlorenen Schaf.

Viele Bilderbücher beschäftigen sich mit Schafen. Zum einen werden Schäfchen immer wieder zum Einschlafen gezählt, zum anderen gibt es viele Schafgeschichten zur Advents- und Weihnachtszeit, so dass sich unser Projekt wunderbar in diese Zeit mitnehmen lässt.

Inzwischen läuft das Projekt schon einige Zeit. Wir haben eine Menge erfahren: wir wissen, dass das Baby vom Schaf nicht Baby heißt sondern Lamm. Überraschenderweise stellten die Kinder fest, dass es auch männliche Schafe gibt, die sogar Hörner haben. Und bei der Schafwolle waren doch viele Kinder sehr über Geruch und Fettigkeit überrascht. Nun haben wir auch Wolle von verschiedenen Schafrassen in der Kita und natürlich ganz viele Kuschelschafe. Außerdem besuchen wir immer wieder die Schafe auf der Wiese. Auch kam eine Frau zu uns, die noch mit dem Spinnrad Schafwolle zu Wolle spinnen konnte. Wir haben alle sehr gestaunt.

Für unser Laternenfest hatte jedes Kind eine Schaflaterne gebastelt. Da gab es weiße und braune Schafe, Schafböcke, Mutterschafe und kleine Lämmchen. Hell leuchteten sie alle durch die Vollmondnacht, als wir singend durch die Straßen gezogen sind.

Auch im neuen Jahr haben uns die Schafe weiterbegleitet. Nach den Weihnachtsferien gab es in den Kindergruppen noch sehr intensive Rollenspiele mit Hirte, Schaf und Hund. Auch die Hirten aus der Krippe mussten wieder ausgepackt werden, damit die Bauernhofschafe nicht ziellos in der Kita herumirrten. So haben wir uns mit den Schafen weiter beschäftigt und zum Schluss an Fasching ein großes Schaffest gefeiert. In unserem Treppenhaus wohnte eine große Schafherde, die von einem Hirtenhund und dem Schäfer bewacht wurden. Der Essraum wurde zu einer Wiese, auf der wir viele Köstlichkeiten rund um das Schaf gefrühstückt haben. Unsere Eltern haben wunderbare Sachen vorbereitet, gebacken und mitgebracht. Für die Kinder gab es einen Brief vom Schäfer, der eines seiner Schafe suchte. Er vermutete, dass es zu uns in die Kita gelaufen ist, da wir uns so gut mit Schafen auskennen. Und tatsächlich, nachdem viele Aufgaben rund um das Schaf geschafft waren, tauchte das kleine Schaf auf und die Kinder erhielten eine Belohnung vom Schäfer. Danach haben wir uns von unserem Schafprojekt verabschiedet.

November/März 2015, Petra Liedvogel 


  

"Ich bin ich"

Jeder Mensch ist in seiner Art einzigartig und für alle Eltern ist ihr neugeborenes Kind das schönste Gottesgeschenk auf Erden. Viele meiner eigenen Wesensmerkmale gibt es jedoch bei anderen Menschen auch: meine blauen Augen, meine braune Haut, meine Sommersprossen, meine Schuhgröße etc. Aber selbst bei eineiigen Zwillingen, die äußerlich gleich aussehen, sind Finger- und Zehenabdruck verschieden. So gleicht kein Mensch dem anderen.

Wir beschäftigten uns viele Wochen mit uns selbst in dem Projekt "Ich bin ich". Jedes Kind hat sein eigenes "Ich-Buch" geschaffen, in dem festgehalten wurde, was so alles zu seinem Körper gehört, - was mich ausmacht: Hand- und Fußabdruck, wie schwer bin ich, wie sehen meine Haare aus, wie ist der Abdruck meines Mundes bei einem Kuss, wie groß bin ich, wie habe ich als Baby ausgesehen, was mag ich alles usw.?

Durch die sehr intensive Beschäftigung mit allen Sinnen und dem eigenen Ich fiel den Kindern jetzt plötzlich jede Kleinigkeit an den Anderen auf. Die Kinder verglichen sich untereinander, was ist beim anderen Kind gleich, was unterscheidet mich. Diesen Prozess begleiteten wir mit Liedern, Fingerspielen, Beobachtungen, Bewegungsspielen und kamen uns damit auch immer näher. Die ganz großen Kinder hatten sogar detektivische Arbeit geleistet, indem sie mit Graphitpulver ihre Fingerabdrücke untersuchten und feststellten, dass es dort unterschiedliche Muster wie Bögen, Schleifen oder Wirbel gibt.

Das Projekt fand seinen Abschluss in unserem Sommerfest. Bei schönem Wetter beschäftigten wir uns noch einmal spielerisch an verschiedenen Sinnesstationen auf der grünen Wiese mit unserem Körper.

Die Kinder sangen und führten ihr beliebtes Fingerspiel vor:

Guten Tag Herr Nebenmann,
sieh dir meine Faust mal an,
da wachsen ja fünf Blätter raus,
sieht das nicht wie 'ne Blume aus?
Nein, diese fünf Dinger sind ja meine Finger,
mit denen ich dich kitzeln kann.

Die Eltern sorgten für ein wunderbares Buffet. So konnten sich alle Gäste bei Speis und Trank stärken, bevor das Fest mit dem von Eltern für die Kinder gespielten und sehr gelungenen Theaterstück "Jan und Julia sind krank" ausklang.

Ich wünsche allen eine schöne Sommerzeit!!

Juli 2014, Petra Liedvogel


 

"Der Luftballon"

"Ein großer, ein runder, ein grüner Luftballon,
fliegt höher und höher, gleich fliegt er mir davon.
Doch mit der Schnur der langen, hol ich ihn mir zurück.
Jetzt hab ich ihn gefangen, was hab ich für ein Glück."

Seit Januar läuft oder besser fliegt unser neues Projekt "Der Luftballon" durch unsere Kita.

Ein Luftballon löst bei den Kindern eine hohe Faszination auf: Was kann ich mit ihm nicht alles machen: aufblasen und platzen lassen, hochwerfen und fangen, balancieren, ihn mit unterschiedlichen Materialien befüllen und den Klängen, die nun entstehen, lauschen, ich kann ihn solange an meinen Haaren reiben bis er kleben bleibt, ich kann zur Musik mit ihm tanzen, ich kann eine Rakete mit ihm bauen, er ist leicht zu malen und aus einem Luftballon lassen sich viele Dinge basteln. Luftballons gibt es in vielen verschiedenen Größen von ganz klein bis riesengroß, in unterschiedlichen Formen und auch die Farbenauswahl ist groß.

Wie Sie in dieser Aufzählung merken, bietet der Luftballon fast eine unerschöpfliche Palette von Aktivitäten an. Zu dem haben wir ein wunderschönes Bilderbuch entdeckt vom "Zebulon und seinem Luftballon". Dieses Zebulon war auch das Bindeglied zum Faschingsfest. Es hat uns nämlich alle zum Luftballonfest eingeladen. Nachdem die Kita mit Luftballons geschmückt war, gab es viele Aufgaben rund um den Luftballon zu erfüllen, und die Kinder haben sie alle mit Bravour gelöst. Als Belohnung bekam dann jedes Kind einen glänzenden Luftballon zum Mitnehmen.

Unsere Erfahrungen mit dem Luftballon fliegen nun weiter, und wir wenden uns in den nächsten Wochen uns selbst zu mit dem neuen Projekt "Ich bin ich".

März 2014, Petra Liedvogel

 

„ Der Apfel “  

In diesem Herbst und Winter beschäftigen wir uns ganz intensiv mit dem Apfel.

So verschieden sehen die Äpfel aus, die wir auf den Streuobstwiesen in Kleingemünd bewundert haben:

 

Jetzt wissen wir schon sehr viel über Äpfel:

wir haben sie befühlt, beschnuppert, geschmeckt und vor allem gesammelt.

Jeder Apfel gehört zu einer Familie und hat auch wie wir einen Namen wie z.B. Elstar, Granny Smith (für uns Oma Schmidt) oder Gala.

Wir haben viele leckere Sachen aus den Äpfeln gebacken,

viele Äpfel gemalt oder gedruckt,

unsere Laternen waren auch Äpfel,

und nun begleiten sie uns noch in die Adventszeit.....  

 

 


Dezember 2013, Petra Liedvogel

 

„ Die Welt der Schmetterlinge “   

Wenn Sie diese Zeilen lesen, liegen schon viele Wochen unseres Schmetterlingsprojektes hinter uns.

Die Kita hatte sich vor den Sommerferien in ein regelrechtes Schmetterlingshaus verwandelt. Zunächst hatten wir viele Eier, echte oder auch selbst gebastelte, aus denen Raupen krabbelten. Nach einigen Wochen des fleißigen Fütterns begann das große Verpuppen. Die Kinder wickelten ihre selbst gestalteten Raupen vorsichtig in Mullbinden oder Rohwolle ein und warteten auf das große Wunder der Verwandlung. Dank fleißiger Erzieherinnen, die in den Kokons noch Schmetterlinge versteckt hatten, kamen nach zwei Wochen viele Schmetterlinge zum Vorschein. Für die Kinder ein wunderbarer Prozess.

Parallel hatten wir noch aus England Raupen des Distelfalters in der Kita, die sich vor unseren Augen eingesponnen haben und zu Schmetterlingen wurden. Sie fliegen jetzt in unserem Garten spazieren. Gleichzeitig wurden mit unterschiedlichsten Gestaltungstechniken Schmetterlinge kreativ gestaltet. Sie waren die Grundlage für unsere Schmetterlingsausstellung zum Sommerfest.

Das Schmetterlingsfest war der Höhepunkt dieses Projektes. Alle 6 Gruppen gestalteten gemeinsam das Stück von den 3 Schmetterlingen mit Tanz, Spiel, Musik und schönen Kostümen. Danach gab es Spiele rund um das Thema Ei, Raupe und Schmetterling für die Kinder. Zum ersten Mal hatten wir auch eine Elternaufführung, die von den Kindern und den Großen gebannt verfolgt wurde. Auch hier ging es um eine Raupe. Mit gemeinsamem Grillen klang das gelungene Fest aus, und unser Projekt fand somit einen schönen Abschluss. 

September 2013, Petra Liedvogel