Jahreslosung 2021

"Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!"    Lukas 6, 36

3. Ökumenischer Kirchentag 13.-16. Mai 2021 

Seiten 7-9 aus der "Uferwelle", wöchentlich zusammengestellt von Dagmar Börsig, liegt aus zum Mitnehmen in einer Box vor dem Eingang der St. Ulrichskirche



Sonntag Kantate - 2.Mai 2021

Ein musikalischer Gottesdienst fand am Sonntag Kantate um 9.30 Uhr in der St. Ulrichskirche statt.
 

Verschiebung der Konfirmation auf 19. September 2021

Es war, wie so Vieles im letzten Jahr, kein „normaler Konfirmandenunterricht“. Leider! All das, was solch ein Jahr ausmacht, konnte nur sehr eingeschränkt oder gar nicht stattfinden: Begegnungen, Ausflüge, Abendmahlsfeiern, Gottesdienstmitwirkung, Konfirmandenfreizeit…

14 Jugendliche aus der Stephanus- und der Markusgemeinde machten sich trotzdem gemeinsam auf den Weg, um sich am 9. Mai 2021 konfirmieren zu lassen. In der St.Ulrichkirche werden 9 KonfirmandInnen konfirmiert und in der Arche 5 KonfirmandInnen. 

Wir hofften auf gute letzte Wochen bis hin zur geplanten Konfirmation am 9. Mai 2021. Wegen der aktuellen Coronalage haben wir gemeinsam mit den KonfirmandInnen und deren Familien besprochen, die Konfirmation auf den 19. September 2021 zu verschieben. So wird es hoffentlich wie im letzten Jahr einen festlichen Konfirmationsgottesdienst im Spätsommer geben.


Ökumenisches Mittagsgebet am Markt

Samstags an allen Markttagen findet um 11:00 Uhr in der evangelischen St. Ulrichskirche ein ökumenisches Mittagsgebet statt. 
Das Team der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Neckargemünds laden herzlich ein.


Weltgebetstag 2021aus Vanuatu 

Unter schwierigen Bedingungen feierten wir in diesem Jahr am 5. März 2021 den Weltgebetstag.
Überall auf der Welt beeinträchtigt Corona das Zusammenkommen von Menschen, das Feiern, die Gottesdienste, das fröhliche Singen. Viele Schutzmaßnahmen sind auferlegt. 
Dennoch hatten wir uns in Neckargemünd entschieden, präsentisch und live den Weltgebetstag zu feiern. Nach  Anmeldung konnte das Vorbereitungsteam aus der Markusgemeinde eine kleine Weltgebetstagsgemeinde in der Arche begrüßen, ebenso viele waren durch den ermöglichten Life-Stream noch einmal zuhause online zugeschaltet. Frauen aus Vanuatu, einem kleinen Inselstaat nordöstlich von Australien, hatten die Ordnung des Weltgebetstages vorbereitet.
„Worauf bauen wir?“ war die Frage und das Motto in diesem Jahr.
Ist unsere Welt, ist unser Lebensschiffchen stabil oder nur auf Sand gebaut ? – so haben die Frauen aus Vanuatu uns alle gefragt mit dem Bibeltext aus dem Matthäusevangelium. Und sie haben berichtet von Armut in ihrem Leben, von dem Einfluss der Klimakatastrophe und dem Ansteigens der Meeresspiegel auf ihren kleinen Inseln. Aber sie haben auch von ihrem Glauben berichtet: auf Gott können wir bauen und ihm vertrauen.
 Foto: Jana Ihrig
Es tat so gut, mal wieder zusammen ohne Bildschirm Gottesdienst zu feiern, und den Blick weit zu öffnen in die Welt, in die Ferne des Pazifischen Ozeans, zusammen mit Menschen in mehr als 150 Ländern der Erde.
Ein kleines gefaltetes Schiffchen mit Blumensamen konnten alle mit nach Hause nehmen. Es wird uns im Frühjahr und Sommer erinnern an diesen Märztag.
Natürlich konnten wir hinterher nicht gemütlich zusammensitzen, tropische Getränke oder Früchte genießen, aber trotzdem hat auch Corona die nunmehr fast 100-jährige Tradition des Weltgebetstages am ersten Freitag im März nicht abreißen lassen.
Und nächstes Jahr können wir hoffentlich schon wieder unbesorgter beisammen sein und feiern: mit Frauen aus England, Wales und Nordirland.

 

Offene Kirche am 14. Februar 2021

Ausstellung Wein- Trauben - Bibel

Spaziergang mit Anregung

Am kommenden Sonntag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr ist die evangelische St.Ulrichskirche noch einmal geöffnet: gezeigt wird eine Ausstellung zum Thema Wein – Trauben – Bibel.

Neben Texten und Bildern gibt es auch viele Gerätschaften zum Bestaunen, die man im Weinanbau zwischen den Reben bei der Arbeit braucht.

Auch kleine Leckereien kann man am Ausgang mitnehmen:

Rosinenmuffins und Weingelee, selbstgemacht.

In diesen Tagen gehen viele Menschen vermehrt spazieren.

Machen Sie sich doch auf den Weg, diese kleine Ausstellung könnte ein gutes Ziel sein, immer auch mit der Möglichkeit, in der schönen Kirche zur Ruhe zu kommen, aufzutanken, Gott nahe zu sein.

Natürlich gilt in der gesamten Kirche und Ausstellung das Schutzkonzept und die AHA-Regeln.

Herzlich willkommen!


Nikolaus-Predigt in Reimen am 2. Advent

Hoh, hoh, hoh!

Von draus vom Neckar komm ich her;
ich muss euch sagen, ja; es weihnachtet sehr!
All überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldne Lichtlein blitzen,
und Stolpersteine, ganz adventlich,
machten mir den Weg zu Euch - am Neckar- kenntlich!
und droben aus dem Stadt-Himmels-Theodor-Tor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht durch den Finsteren Lock-down- Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:

"Knecht Ruprecht, alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen in St. Ulrichs fangen zu brennen an,
Das Gottesdienst-Tor zum 2. Advent  ist aufgetan,
alt und jung sollen nun von der Jagd des Lebens und  dem Adventshopping ruhn,
und morgen flieg ich, Euer Christkind, wieder hinab zu Erden;
denn es soll ja überall wieder Weihnachten werden!”

"O lieber Herre Christ, meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt, wo's eitel gute Kinder hat."
"Hast denn das Säcklein auch bei dir?" "Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuss und Mandelkern essen fromme Kinder gern."
"Hast denn die Rute auch bei dir?” "Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten, die trifft sie auf den Teil, den rechten!"
Christkindlein sprach: "So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von drauß', vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier drinnen find!
Sind´s gute Kind, sind´s böse Kind?

Ja, ihr NeckargemünderInnen, was soll ich von der Kanzel sagen,
was ist böse was gut Euch fragen,
ist Corona nur gut, oder ist  Corona abgrundtief schlecht,
Ist Trump nur Fake und ist Biden nur echt?
Vielleicht lassen wir doch mal den schönen Raum und die Kunst hier sprechen,
Skulpturen, die die schöne, gute Ordnung durchbrechen.
Dort ein fast babylonischer Turm, hier ein Rahmen, der aus demselbigen fällt,
(Ein Altar, mit rauher, gebrochener Unterseite, hält uns Menschen den Spiegel vor)
Sind das nicht die besseren Abbilder dieser Welt?

Und schaut mich selbst an, den Ruprecht, den Knecht,
im schwarzen Talar-Gewand, bin ich denn fake , oder bin echt?
Oben ein bisschen Weihnachtsmann, unten ein bisschen Knecht,
Oben ein bisschen gut, unten ein bisschen schlecht?
Oben das Gute, und unten die Rute?
Vielleicht bin ich ja auch ein Kunstwerk, in der Ordnung gebrochen?
Vielleicht habt ihr klugen Kinder den Braten ja schon gerochen?

Ja, Niklaus ist ein guter Mann, dem man nicht gut danken kann,
lustig, lustig, tralala, heut ist Nikolaus Abend da!
Nein, so lustig ist's eben leider nicht, Ihr klugen Kinder,
ihr seid nicht nur fromm, klug und gut, ihr seid nämlich auch Sünder,
Den Nikolaus, den Roten, den Guten, den lasst Ihr rein, in Eure  Stube
(Meinen  Knecht, aber, der  schwarze, rauhe mit Rute und Ketten,
der ist nicht mehr zu retten),
der hat Berufs- und Hausverbot bei Euch, der böse Bube.

Durch die Jahrhunderte aber waren wir unzertrennlich, geliebt und gefürchtet gleichermaßen,
erst mit der Reformpädagogik  in den 60 ger 70 gern, änderte sich das Bild in Euren Häusern und Straßen!
Das war ja auch nicht nur schlecht, die schwarzen Pädagogen habens übertrieben,
aber nur rot und weiß, sanft, weichgespült, Coca-Cola, und wir sollen uns alle lieben?

So kommt Ihr in der Welt nicht zurecht,
denn sie ist nicht nur gut und eben sowenig  nur schlecht,
nicht nur schwarz, nicht nur weiß, nicht ausschließlich kalt oder heiß.
Auf Eurem Seniorenheim, steht z.B. groß: Pflegen mit Herz,
und  drinnen gibts aber - Corona sei's geklagt-  gerade unglaublich viel Schmerz!
Nach außen, da wahrt ihr in Euren Häusern die Fassaden und seid die Netten,
aber innen drinnen, da geht's zu Sache und es rasseln die Ketten,
seid dem Corona Lock down nimmt sie sprunghaft zu die Gewalt: die Häusliche,
Auch das ist ein Gesicht und Spiegelbild unserer Welt, Eurer Gesellschaft: das Gräusliche!

Das Gute ist, Gott und das Christkind wissen dies alles, vor ihm braucht ihr Eure dunklen Seiten nicht zu verstecken,
Weihnachten naht und ihr dürft  sie wieder,  die Gnade - vor allem Recht - entdecken.
Es ist wieder unterwegs, kommt die Welt zu retten,
um Euch zu befreien von solch manch dieser Ketten.
Du Volk, das im Finsteren sitzt, Darum: Fürchte Dich nicht!
Advent ist auch dunkel, aber vor allem: Licht!
Wo Licht ist , da ist auch Schatten, sagt Eures Volkes Mund,
Wie wahr: Nichts ist nur pechschwarz, finster, nichts nur heil, hell und rund!
Das passiert erst am Ende der Zeit,
aber jetzt muss ich weiter,
denn mein Weg ist noch weit.

Bis dahin komme der Friede,
der höher ist als alle menschliche Ordnung,
er bewahre Euch in Euren Licht und Schatten Seiten
und in der Liebe, die in Jesus Christus aufscheint,
dem Licht der Welt.

AMEN


Ökumenische Aktion "Adventsweg in Neckargemünd"

Vom 1. Advent bis Weihnachten wollen wir gemeinsam einen Adventsweg entlang des Neckars gestalten.

Sie sind eingeladen, bemalte Steine ab dem Ende des Parkplatzes am Neckarlauer bis – hoffentlich – zur Eisenbahnbrücke am Wegrand auszulegen.

Die Steine sollen bunt bemalt werden, gern auch mit adventlichen, weihnachtlichen Symbolen.

Wann immer Sie möchten kann der Steine-Weg wachsen und sich verlängern, zur Freude

sicherlich vieler Spaziergänger/innen entlang des Neckars.

Es soll ein Zeichen sein:

* Wir gestalten zusammen den Advent, auch wenn Vieles in gewohnter Weise in diesem Jahr nicht möglich ist

* Wir zaubern vielleicht ein Lächeln und einen Hoffnungsschimmer auf ein Gesicht,

wenn plötzlich am Wegrand ein Stein aufleuchtet

* Wir handeln zusammen über Konfessionen und Meinungen hinweg

* Wir nehmen uns einen Moment Zeit, um den Advent zu bedenken und zu gestalten.

* Für Familien, Paare und Einzelne ist es eine Chance gemeinsam etwas zu bewegen. 

An allen 4 Adventssonntagen wird die St.Ulrichskirche von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein.

Hier ist Gelegenheit zur persönlichen adventlichen Andacht bei adventlicher Musik.

Und man kann auch dort Steine bemalen, sie werden nach dem Trocknen dann von uns dem Adventsweg angefügt.

Außerdem bitten wir Sie um ein Hoffnungslicht:

Stellen Sie  an den 4 Adventssonntagen jeweils von 16.00 bis 19.00 Uhr ein Licht in ein Fenster Ihres Hauses. Es zeigt: wir wollen mutig durch diese schwierige Zeit gehen und trotz allem hoffnungsvoll der Weihnachtszeit entgegen gehen.
  

Silvia Förster neu im Ältestenkreis

Im Gottesdienst zum Erntedank am 4.10.2020 wurde Silvia Förster in das Ältestenamt eingeführt. Frau Förster wurde nachgewählt, da die Kirchenälteste Jutta Schulz kurz nach der Wahl aus persönlichen Gründen den Ältestenkreis verlassen hatte.