Jahreslosung 2025

Prüft alles und behaltet das Gute

1. Thessalonicher 5,21
 




Motiv und Gedicht zur Jahreslosung 2025

"Prüft alles und behaltet das Gute"    

1. Thessalonicher 5,21

von Jonathan Schöps

Ist es wahr  ?
Was ist Wahrheit  ?
Ist es gut  ?
Was ist gut  ?
Ist es wichtig  ?
Was ist wichtig  ?

Was sagt mein Herz  ?
Was sagt mein Bauch  ?
Was sagt die Logik  ?

Ist es schwarz oder weiß  ?
Oder grau? Oder bunt  ?

Dient es der Menschlichkeit  ?
Macht es die Erde besser  ?
Schafft es mehr Liebe  ?
Führt es raus aus der Trennung  ?
Rein in mehr Verbundenheit  ?

Habe ich durch alle Brillen geschaut  ?
Durch die Brille der Schwächsten ?
Durch die Brille der Flüchtenden  ?
Durch die Brille der Kranken  ?
Durch die Brille der Kinder  ?
Durch die Brille der Unverständlichen  ?
Durch die Brille meines Zukunfts-Ich  ?

Durch die Augen Gottes  ?

Würde ich das, was andere sollen,
auch für mich selbst wollen  ?

Mein Verstand. Trainiert.
Meine Intuition. Ausgeprägt.
Meine Gottesverbindung. Fließt.

Jonathan Schöps studierte Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar und begann seinen Weg in die christliche Kunst mit seiner Bachelorarbeit „Gottesbilder — Visualisierung des Unsichtbaren“ aus der sein Projekt UNDARSTELLBAR entstanden ist. Neben modernen Motiven zu den Jahreslosungen und Monatssprüchen beschäftigt er sich mit Jesus- und Gottesbildern, Feiertagen und Bewahrung der Schöpfung.



Gottesdienst am 27.10.2024 

Vor 200 Jahren …

Wir leben in einer Zeit von immer stärkeren Wetterereignissen. Klimaforscher werten sie als Folgen der zunehmenden Erderwärmung. Starkregen und sog. Jahrhunderthochwasser nehmen an Häufigkeit zu.

Vor 200 Jahren, am 30. Oktober 1824 gab es ein Jahrhunderthochwasser, das sich an vielen Neckargemünder und Kleingemünder Häusern in der näheren und weiteren Ufernähe des Neckars noch heute an den dort angebrachten Hochwassermarkierungen ablesen lässt.

Auch an der Evangelischen St. Ulrichskirche im Chorraum ist eine solche historische Markierung angebracht. Das Foto zeigt Dr. Manfred Rothe, Kirchendiener und Kirchenältester der St. Ulrichskirche, neben der Hochwassermarke von 1824.

Die Evang. St. Ulrichskirche feiert zu diesem Anlass und zur Erinnerung einen Gottesdienst, in welchem u.a. auch der bekannte Neckargemünder Stadtführer Armin Fenner vom Kulturverein Neckargemünd e.V. von Pfarrer Andreas Hasenkamp zur Hochwassergeschichte Neckargemünds interviewt werden wird. Auch Menschen, die aktuell weltweit von Hochwasser bedroht sind, soll in diesem Gottesdienst  besonders gedacht werden.
 

Abschied von Dagmar Börsig