Wir Hauptamtlichen, Pfarrerin Petra und Pfarrer Andreas Hasenkamp, bieten uns gerne für die Seelsorge an. Pfr. Andres Hasenkamp arbeitet zudem noch mit seinem Schwerpunkt in der Klinikseelsorge und der Ausbildung von Seelsorger*innen. Neben den Hauptamtlichen qualifiziert und beruft die Landeskirche auch Ehrenamtliche in einem 2-jährigen Kurs speziell für  verschiedene Felder der Seelsorge.

Wir haben keine festen Sprechstunden.
Sie können uns aber gerne ansprechen nach Gottesdiensten oder freitags  bei der "Offenen Kirche", im Pfarramt oder auch zwischen "Tür und Angel", per Email  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon ( 06223-2648). Wir vereinbaren dann gerne eine Zeit miteinander.

Daneben ist "Seelsorge" auch ein Dienst der Gesamtgemeinde. Ein kirchlicher Text spricht sogar von "Seelsorge als der Muttersprache der Kirche". Viele in unserer Gemeinde tun in diesem Sinne auch einen seelsorglichen Dienst, ohne dass sie das selbst so nennen würden: z.B. im Besuchsdienst oder bei der Nachbarschaftshilfe.

 

Klinikseelsorge in der Medizinischen Klinik I-IV (Krehlklinik)

Zum 1.1.2022 wechselt Pfarrer Andreas Hasenkamp in die Studienleitung des Zentrums für Seelsorge in Heidelberg

Nach 12 Jahren – davon 6 Jahre Berufung plus 6 Jahre Wiederberufung – geht nun meine Klinikseelsorgezeit am Uniklinikum Heidelberg in der Medizinischen Klinik zu ende. Ich schaue demütig und dankbar auf eine reich gefüllte Zeit mit vielen herausfordernden und schönen Begegnungen zurück: 

Die Treffen mit meinen evangelischen und katholischen Klinikseelsorgekolleg*innen in den regelmäßigen Dienstgesprächen. Die Mitarbeit im Klinikethikkomitee (KEK), dem Palliativen Komplexen Behandlungsteam auf der onkologischen Station, die Besuche an den Stationsbetten, die Visiten, einmal wöchentlich, mit Chefärzt*innen, Oberärzt*innen, Schwestern und Pfleger*innen, die monatlichen Runden bei „meinen“ Dialysepatient*innen im Nierenzentrum, die supervisorische Begleitung von Ehrenamtlichen Seelsorger*innen sowie die Praktikums-Begleitung vieler Studierender und Lehrvikar*innen. Hinzu kommt manche Öffentlichkeitsarbeit (Patientenforen) sowie rund 250 Gottesdienste in den Kapellen der Kopfklinik und Chirurgie.

Genossen habe ich auch die regelmäßigen informellen Treffen mit meinen Kolleg*innen, etwa in der Mittagspause. Vieles davon wird mir fehlen … Manches Patient*Innen Schicksal oder die ein oder andere Geschichte mit dem pflegerischen/ärztlichen Personal, an denen auch ich gewachsen bin, nehme ich in meinem Herzen mit, manches Glückseliges, manches Tieftrauriges. Weniger fehlen wird mir der 24/7 Rufdienst und das ewige Maskentragen bei meiner seelsorglichen Arbeit seit der Corona-Zeit.

Der Seelsorge bleibe ich auf jeden Fall treu, auf meiner Gemeindepfarrstelle in Neckargemünd, die ich mir seit 2012 mit meiner Frau Petra teile, und die mir weiter bleibt und in meinem neuen Aufgabenfeld als „Studienleiter in der Fortbildung und Supervision für beruflich in der Seelsorge Tätige“ am Zentrum für Seelsorge (ZfS) ab Januar 2022. Auch sehe ich mich weiter als „Heidelberger“, der sich gerne am kollegialen Austausch auf den Pfarrkonventen und in der Synode beteiligt.

Pfarrer Andreas Hasenkamp